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Projekt «Kosovo im Aufbau»

Was mich persönlich dazu bewegt, das ich ein Projekt wie «Kosovo im Aufbau» gewählt habe, hat mehrere Gründe. Es ist das Land mit der ganzen Schönheit, die zum grössten Teil unberührte Natur. Die ganze Kultur, die Menschen und deren Zusammenhalt untereinander ist für Familien im Kosovo von grosser Bedeutung.

Ein weiterer Punkt den ich ansprechen will, sind die Vorurteile die (sehr viele Schweizerbürger) gegen über dem Kosovo und den dort lebenden Menschen haben. Ich musste mir schon vieles anhören wie zum Beispiel, «wenn du in den Kosovo gehst, ist unsere Freundschaft gestorben». Wie krass ist das denn! Was meine Ohren auch viel zu hören bekommen, «Die Menschen dort sind alle schlecht» oder «Dieses Pack muss ausgeschafft werden». Sind wir doch mal ehrlich. In jedem Land gibt es gute und schlechte Menschen, so auch in der Schweiz. Und die schlechten hier sind doch die, die solche Aussagen machen.

Ein weiterer Punkt über den ich schreiben und reden will, ist auch die Politische Situation im Kosovo. Ich sehe positiv in die Zukunft und erhoffe mir das baldigst eine grosse Besserung statt findet. Dies nicht nur seitens Serbien und Kosovo, sondern auch von der Schweiz. Der Kosovo wird von der Schweiz als Drittland angesehen, das nicht nur den Menschen im Kosovo viele Schwierigkeiten bereitet, sondern auch vielen Schweizern die zum Beispiel einen Partner im Kosovo haben. In den letzten zwei Jahren, wurden neue Gesetze in Zusammenarbeit der Schweizer Botschaft und der Schweiz erarbeitet (Standesamt und Migration). Somit wurde alles noch viel komplizierter für alle «normalen» Bürger. Ausser jemand besitzt mehr als genug Geld. Noch einiges muss auf positivem Weg passieren, wie zum Beispiel die Visumspflicht für den Kosovo abzuschaffen. Die Zeit, das jeder vom Kosovo in die Schweiz will, ist seit Ende des Krieges 1999 vorbei.

In der Schweiz kenne ich viele Menschen aus dem Kosovo. Ausnahmslos alle anständig, freundlich und mit einem grossen Herz. Mit diesen Leuten Deutsch zu sprechen ist absolut kein Problem. Sogar im Kosovo treffe ich fast in jedem Laden jemanden an, der Deutsch spricht. Natürlich sehen die Menschen im Kosovo gerne, wenn ein Schweizer ihre Sprache lernt. Ich selber habe mit dem Wort «Faleminderit» angefangen (auf Deutsch – Danke). Mit der Zeit lernte ich immer mehr dazu, bis ich dann nach kurzer Zeit auch schon alleine Einkaufen gegangen bin. Und ich hab auf Albanisch gesprochen. Ein bisschen Stolz bin ich schon!

Wie geht es nun weiter? Im Rahmen meines Projektes suche ich nun über Crowdfunding Menschen die gerne mit freiwilligen Spenden, mein Projekt unterstützen wollen. Gerne darf auch über mich gespendet werden. Umso mehr an Geld zusammen kommt, umso grösser wird das Projekt «Kosovo im Aufbau». Vieles ist noch zu tun, was meine Reportage anbelangt. Videos, Gespräche mit Menschen, Fotos und Recherchen müssen noch vor Ort gemacht werden. Viel Arbeit steht noch bevor. Eine Arbeit in die ich sehr viel Zeit investiere die sich wirklich Lohnt.

Mein Projekt für Spenden «Kosovo im Aufbau» ist unter folgendem Link ersichtlich. Die Aktion läuft 30 Tage bis zum 08.12.2018. Jede kleine Spende zählt.

https://wemakeit.com/projects/kosovo-im-aufbau

Sollte der Betrag nicht erreicht werden, wird jeder der etwas gespendet hat, seinen Betrag zurück erhalten. So lauten die Bestimmungen von wemakeit.com. Leider werde ich dann auch nicht in der Lage sein, dieses Projekt durch zu führen. Was sehr schade wäre, denn vieles muss jetzt an die Öffentlichkeit um den Menschen die Augen zu öffnen. Ohne noch lange zu warten. Viel zu viel Zeit ist vergangen und die Medien sind nicht in der Lage wichtige Themen anzusprechen die wirklich wichtig sind.

Shum Faleminderit

Andy Bartholdi

Crowdfunding

Mir ist es sehr wichtig eine Reportage über den Kosovo und die Menschen dort, zu erstellen. Die Schönheit vom Kosovo will ich somit jedem näher bringen.

Kosovo im Aufbau

Prizren, die Stadt der Liebe (Foto: Andy Bartholdi)